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Automatische Geodaten-Analyse in der Raumplanung

5. März 2026·5 Min. Lesezeit·SPEKTRUM Partner GmbH

Die Herausforderung: Daten aus vielen Quellen

Bei einer Interessenabwägung müssen zahlreiche raumbezogene Informationen zusammengetragen werden: Welche Schutzobjekte sind betroffen? Gibt es Naturgefahren? Wie ist die ÖV-Erschliessung? Liegt das Gebiet in einer Fruchtfolgefläche? Diese Daten stammen aus verschiedenen kantonalen und nationalen Datenbanken — und ihre manuelle Recherche kostet viel Zeit.

Verfügbare Datenquellen

Die Schweiz verfügt über ein vorbildliches Geodaten-Ökosystem:

Automatisierung durch API-Abfragen

Die meisten dieser Datenquellen bieten standardisierte Schnittstellen (WFS, WMS, REST-APIs). Mit einer automatisierten Abfrage können sämtliche relevanten Informationen für ein Grundstück oder ein Planungsperimeter in Sekunden zusammengetragen werden — statt in Stunden manueller Recherche.

Vorteile für die Interessenabwägung

Praxisbeispiel

Für eine Einzonung im Kanton Zürich werden automatisch abgefragt: Nutzungszone (aktuell und geplant), ÖV-Güteklasse, Naturgefahren (Hochwasser, Rutschung, Sturz), Gewässerraum, Waldgrenzen, Fruchtfolgeflächen, Denkmalschutz und Richtplan-Festsetzungen. Das Ergebnis ist ein strukturierter Datensatz, der direkt als Grundlage für die Interessenermittlung dient.

Grenzen der Automatisierung

Automatisierte Geodaten-Abfragen liefern die Faktengrundlage — die fachliche Beurteilung und Gewichtung bleibt Aufgabe der Planungsfachleute. Geodaten zeigen, was ist — nicht, was sein soll. Die Kombination aus automatisierter Datenerfassung und fachlicher Bewertung ergibt die beste Qualität.

Themen:GeodatenSwisstopoÖREBGISAutomatisierung

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